Zu Besuch beim Bürgermeister der Stadt Steinheim
Wichtige Einblicke für alle
Im Juni durfte die Stadtverwaltung gleich mehrere Schulklassen begrüßen. Dabei zeigte sich: Politik und Verwaltung können spannend sein – vor allem, wenn man selbst Fragen stellen darf.
Den Anfang machten zwei 9. Klassen der Erich Kästner Realschule. Im Beteiligungsraum SteinWerk nahm sich Bürgermeister Thomas Winterhalter jeweils eine Stunde Zeit, um den Schülerinnen und Schülern seinen Arbeitsalltag näherzubringen. Er erklärte, wie eine Stadtverwaltung funktioniert, welche Aufgaben der Gemeinderat hat, welche Wahlen für die Kommune wichtig sind und welche Projekte die Stadt derzeit beschäftigen.
Anhand einer Präsentation ging es unter anderem um die Baustellen in der Marktstraße, den Ausbau des Wärmenetzes, den geplanten Rathausneubau und die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung. Doch besonders lebendig wurde der Besuch, als die Schülerinnen und Schüler selbst das Wort ergriffen.
Sie wollten wissen, wie der Bürgermeister zum Handyverbot an Schulen steht, ob mehr Schattenplätze oder Klimaanlagen an Schulen möglich wären, wie es mit der Digitalisierung aussieht und ob eine direkte Schulbusverbindung nach Erdmannhausen denkbar wäre. Aber auch größere politische Themen kamen zur Sprache: Wie steht er zur Wiedereinführung der Wehrpflicht? Und was hält er von der aktuellen Bundesregierung?
Thomas Winterhalter beantwortete alle Fragen offen und sachlich. Er erklärte, warum manche Wünsche nicht sofort umgesetzt werden können, zeigte aber auch auf, welche langfristigen Lösungen die Stadt verfolgt. Bei den bundespolitischen Fragen ordnete er die Themen ausgewogen ein. Beeindruckt zeigte er sich vom großen Interesse und der guten Vorbereitung der Jugendlichen, die gemeinsam mit ihrer Gemeinschaftskundelehrerin Frau Gutzmann gekommen waren. Selbst die sommerlichen Temperaturen konnten die engagierte Diskussion nicht bremsen.
Neuntklässler mit kommunalpolitischen Fragen – der Besuch machte deutlich, wie wichtig es ist, schon früh Einblicke in Verwaltung und Demokratie zu erhalten.
Die Stadtverwaltung freute sich über das große Interesse, die vielen klugen Fragen und den offenen Austausch. Denn wer fragt, versteht besser – und gestaltet vielleicht eines Tages selbst die Zukunft seiner Stadt mit.


